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Sprich lebendig - schaffe Verbindung

Was denkt Ihr wenn Ihr an eine wissenschaftliche Präsentation denkt? Wenn ihr das gleiche Vorurteil habt wie ich, dann denkt ihr: "Gääähn!" langweilig, unverständlich und trocken. Es gibt aber Beispiele, die dieses Vorurteil entkräften. (Phil Tetlow, Jan Denecker, etc). Was machen diese Sprecher anders als die Anderen? Abgesehen von einer ungewöhnlichen Struktur, der sie folgen, benutzen Sie ein ganz einfaches Mittel, um ihr Publikum bei der Stange zu halten. Sie beziehen das Publikum mit ein. Wenn Ihr jetzt voller Ironie denkt: "Na klar, die sind mir am liebsten... aufstehen hinsetzen", dann liegt ihr falsch!

 

Sie beziehen ihr Publikum mit ein, indem sie den Inhalt für das Publikum erlebbar machen. Was bedeutet das?

Gerade bei wissenschaftlichen Präsentationen geht es uns oft so, dass wir einfach nicht genügend Grundlagenwissen haben, um das Thema ganzheitlich zu erfassen. Wir können uns nichts dazu vorstellen. Wir können keine Bilder dazu kreieren. In diesem Fall versucht unser Gehirn rein analytisch dem Sprecher zu folgen, also ist nur ein Bereich des Gehirns involviert. Das ist anstrengend! Irgendwann sind wir schlapp und verlieren den Anschluss. Konzepte und Ideen bleiben uns viel besser in Erinnerung wenn wir sie mit mehreren Sinnen erfassen können. 

 

Ich habe ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung, ich bin kein Wissenschaftler, deswegen geht es um Bewerbungen. Bei derPräsentation, was man alles bedenken muss, wenn man ein Bewerbungsdossier verfasst, kommt es immer wieder vor, dass Zuhörer nicht verstehen, warum ein Layout wichtig ist. Ich habe alle Zuhörer mit nur einem Beispiel überzeugen können: "Wenn Sie sich etwas zu Essen kaufen, dann wählen sie doch auch automatisch das aus, was appetitlich aussieht."

 

Ich habe ein Beispiel gewählt, das nun wirklich jeder nachvollziehen kann. Ich nenne das "Küchenmetapher", die macht das begreifen einfacher. Je weniger ich über mein Publikum weiss, bzw. je gemischter das Publikum ist, desto wichtiger ist es "Küchenmetaphern" einzusetzen. Damit übersetze ich komplizierte Sachverhalte in bekannte Bilder und beziehe ausser dem analytischen Denken auch das bildhafte mit ein. 

 

Probiert es doch mal aus.

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Speak alive - create connection

 

What do you think when you think of a scientific presentation? If you have the same prejudice as I do, you think "yawn!" boring, incomprehensible and dry. But there are examples which refute this prejudice. (Phil Tetlow, Jan Denecker, etc). What do these speakers do differently than the others? Apart from an unusual structure that they follow, they use a very simple means to keep their audience engaged. They involve the audience. Now, when you think ironically, "Sure, they're my favourite... stand up and sit down", then you are wrong!

 

They involve their audience by making the content tangible for the audience. What does that mean?

Especially with scientific presentations, we often feel that we simply do not have enough basic knowledge to grasp the topic holistically. We cannot imagine anything about it. We can't create images for it. In this case our brain tries to follow the speaker in a purely analytical way, so only one area of the brain is involved. It's exhausting! At some point, we get weak and lose touch. We remember concepts and ideas much better if we can grasp them with several senses. 

 

I have an example from my own experience, I am not a scientist, so this is about applications. During the presentation of what you have to consider when writing an application dossier, it happens again and again that listeners don't understand why a layout is important. I was able to convince all listeners with just one example: "When you buy yourself something to eat, you automatically choose what looks appetizing."

 

I chose an example that really everybody can understand. I call it the "kitchen metaphor", it makes it easier to understand. The less I know about my audience, or the more mixed the audience is, the more important it is to use "kitchen metaphors". I use them to translate complicated facts into familiar images and, in addition to analytical thinking, I also include the visual. 

 

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