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Schieben und Ziehen - nur wenn es sein muss

Kennst Du das Gefühl, wenn Du ein neues Projekt, oder eine neue Aufgabe übernommen hast und gerade die super Idee hast, wie Du es umsetzen kannst. Du machst Dich an die Arbeit und schon steht Dein*e Vorgesetzte*r hinter Dir und fragt, wie weit Du schon bist. Am Besten gibt es dann noch gute Ratschläge ohne vorher deine Idee abzuholen. - Extrem unangenehm, oder?

 

Bei mir lässt da ganz schnell die Motivation nach und am Liebsten würde ich dann sagen: "Mach's doch alleine, wenn Du schon alles besser weisst!"

 

Warum kommt es überhaupt zu diesem ziehen und drücken?

Die Führungskraft hat Ziele zu erfüllen, eigenen Visionen im Kopf und auch ihre Werte und Vorstellungen wie es gemacht werden soll. Das ist ja eigentlich eine gute Sache! Aber da ist diese nagende Unsicherheit, dass die Mitarbeiter nicht in diesem Sinne handeln. 

 

Was tun dagegen?

Es ist ganz einfach: Die vorgegebenen Ziele mit den Mitarbeitern teilen. Visionen, Werte und Vorstellungen gemeinsam mit den Mitarbeitern erarbeiten, um ein gemeinsames Verständnis von der Arbeit zu entwickeln und ein Leitbild für das Unternehmen zu entwerfen.

 

Was passiert dann? 

Dann kann jeder Mitarbeiter sich auf dieses Leitbild verpflichten und man kann sich auch darauf berufen. Man hat eine gemeinsame Grundlage. Die Ziele sind klar und Mitarbeiter können selbständig auf dieses Ziel hinarbeiten.

 

Was gehört noch dazu?

Natürlich das feiern von Erfolgen und die Anerkennung guter Leistungen, die dann wirklich auf dem Mist der Mitarbeiter gewachsen sind. Das fördert die Motivation und den Zusammenhalt.

 

Wenn ziehen und drücken überflüssig wird, dann kann die Führungskraft sich um andere Dinge kümmern, nämlich um neue Projekte und Produkte, sprich um die Zukunft.

 

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Buchtipp: Sprenger, Das Prinzip Selbstverantwortung

 

Push and pull - only when necessary

 

Do you know the feeling when you have taken over a new project or a new task and you have just the great idea how to implement it. You get to work and your supervisor is standing behind you and asks how far you have come. The best thing is to give good advice without picking up your idea first. - Extremely unpleasant, right?

 

My motivation decreases very quickly and I would like to say: "Do it on your own, if you know everything better!

 

Why does it come to this pulling and pushing at all?

The manager has goals to fulfill, his own visions in his head and also his values and ideas how it should be done. That is actually a good thing! But there is this nagging uncertainty that the employees do not act in this sense. 

 

What to do about it?

It's quite simple: Share the given goals with the employees. Working out visions, values and ideas together with the employees in order to develop a common understanding of the work and create a mission statement for the company.

 

What happens then? 

Then every employee can commit to this mission statement and you can also refer to it. One has a common basis. The goals are clear and employees can work independently towards this goal.

 

What else does it involve?

Of course the celebration of success and the recognition of good performance, which then really are based on the ideas of the employees. This promotes motivation and cohesion.

 

When pulling and pushing becomes superfluous, the manager can concentrate on other things, namely new projects and products, in other words, the future.

 

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