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Am Anfang anfangen

Als ich acht Jahre war ging ich wöchentlich ins Judo Training. Nach einem Monat fühlte ich mich stark und auch schon richtig gut. Ich wollte gegen die Besten antreten und stellte mich rotzfrech gegenüber eines zwei Meter grossen Hünen auf, um ihn zum Randori herauszufordern. Natürlich, das wird Euch nicht überraschen, bekam ich auf die Schnauze. Trotzdem...

 

Jetzt willst Du bestimmt wissen worauf ich hinaus will! Genau, das ist der Grund warum ich diesen Artikel schreibe. Der Start Deiner Präsentation oder Rede soll Dein Publikum neugierig machen.

Wenn Dein Publikum sich fragt, worauf Du hinaus willst, hast Du es in der Tasche. Sie hören Dir zu! 

 

Ich hatte neulich das erhellende Erlebnis, dass ich eine Reihe von Reden zuhören durfte, die sich alle um Führungsthemen drehten. Zwei der Redner begannen mit einer Geschichte aus ihrer Kindheit, die offensichtlich nichts mit dem Thema zu tun hatte. 

 

Was hat das bei mir ausgelöst?

Zum einen habe ich die Person als sympathisch und zugänglich empfunden, weil sie mir etwas sehr persönliches von sich erzählt hat. Sie hat sich sozusagen verwundbar gemacht.

Zum anderen habe ich mich gefragt, wie sie jetzt wohl den Bogen zu ihrem Thema schlägt, das ja offensichtlich nichts mit der Kindheitsgeschichte zu tun hatte.

 

Ich kann Euch sagen, dass ich lange auf die Folter gespannt wurde. Beide Redner beherrschten die Kunst, den Spannungsbogen zu halten und erst am Ende Ihres Vortrags wieder zurück zu Ihrer Ursprungsgeschichte zu kommen und die Verbindung zum Thema herzustellen.

 

Chapeau!

 

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Rhetorik Trainings

 

Start at the beginning

 

When I was eight years old I went to Judo training every week. After one month I felt strong and really good. I wanted to compete against the best and I cheekily lined up opposite a two meter tall giant to challenge him to Randori. Of course, you won't be surprised, I got my ass kicked. But still...

 

Now you'll want to know what I'm getting at! Yes, that's why I'm writing this article. The start of your presentation or speech should make your audience curious.

If your audience is wondering what you are getting at, you got it. They will be listening to you! 

 

I had the enlightening experience of listening to a series of speeches the other day, all about leadership issues. Two of the speakers started with a story from their childhood that obviously had nothing to do with the topic. 

 

What triggered this in me?

For one thing, I found the person to be likeable and accessible, because he or she told me something very personal about themselves. She made herself vulnerable, in a way.

On the other hand, I wondered how she would now make the connection to her subject, which obviously had nothing to do with her childhood story.

 

I can tell you that I was long awaited by the torture. Both speakers mastered the art of holding the suspense and only at the end of their talk did they return to their original story and make the connection to the topic.

 

Chapeau!

 

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