· 

Positiv Haltung bewahren

Wenn ich mich selbst beobachte, dann stelle ich fest, sogar wenn ich meinen Tag mit einer neutralen Laune beginne (das heisst es gibt keinen Grund schlecht gelaunt zu sein, aber auch keinen zum Überschwang) dann tendiert meine Laune dazu im Verlauf des Tages schlechter zu werden. Auf einen Aufreger folgt der Nächste und alle Menschen um mich herum scheinen sich vorgenommen zu haben mir auf den Wecker zu gehen. Wer mich kennt, weiss, dass das nicht mein normaler Gemütszustand ist. Zum Glück! Nun hat eine Studie* herausgefunden: Um eine positive Haltung zu bewahren braucht es drei Mal so viele positive Emotionen wie negative. Wie schafft man das? Eine Idee habe ich für Euch:

Legt Euch ein positives Portfolio an (oder gleich mehrere). Ihr könnt das digital oder auch auf Papier gestalten, ganz egal was Euch lieber ist. Oder vielleicht sogar wieder beides, denn das Digitale könnt Ihr immer dabei haben. Nehmen wir zum Beispiel das Vergnügen: Ihr habt sicher Fotos, die Euch an besonders vergnügliche Situationen erinnern. Die gehören ins Portfolio. Es kann aber auch eine Eintrittskarte sein oder auch die Rechnung von einem vergnüglichen Abend mit Freunden in einem Restaurant, das Ohr von Eurer Katzenverkleidung zur Fasnacht. Was auch immer Euch an ein Vergnügen erinnert kommt dazu. Wenn ihr nun die schlechte Laune in Euch aufkommen spürt und ihr merkt, das ist eine von der Sorte, die sich immer weiter ausbreitet, dann wird es zeit das Portfolio zu zücken und Euch anhand der Gegenstände und Fotos wieder in die vergnügliche Stimmung zurückzuversetzen. 

Es können auch verschiedene Portfolios zu verschiedenen positiven Emotionen entstehen. Es gibt da noch Heiterkeit, Interesse, Dankbarkeit, Liebe, Hoffnung, Freude, Stolz, Inspiration und Ehrfurcht. Viel Spass beim wiederbeleben.

 

*Barbara Fredrickson, Broaden and Build Theory

 

Maintain a positive attitude

 

When I observe myself, I realize that even if I start my day with a neutral mood (i.e. there is no reason to be in a bad mood, but also no reason to be exuberant) my mood tends to get worse as the day progresses. One excitement is followed by the next, and all the people around me seem to be determined to get on my nerves. Who knows me, knows that this is not my normal state of mind. Fortunately! Now a study* has found out: To maintain a positive attitude it takes three times as many positive emotions as negative ones. How do you manage that? I have an idea for you:

Create a positive portfolio (or even several). You can create it digitally or on paper, no matter what you prefer. Or maybe even both, because you can always carry the digital with you. Take pleasure, for example: You probably have photos that remind you of particularly enjoyable situations. They belong in the portfolio. But it could also be an entrance ticket or the bill from a fun evening with friends in a restaurant, the ear from your cat costume at carnival. Whatever reminds you of a pleasure is added. If you feel the bad mood coming up and you realize that this is one of the kind that is spreading more and more, then it's time to pull out your portfolio and get back into the fun mood with the objects and photos. 

You can also create different portfolios for different positive emotions. There is cheerfulness, interest, gratitude, love, hope, joy, pride, inspiration and reverence. Have fun reviving.

 

*Barbara Fredrickson, Broaden and Build Theory