Stress ist relativ

Wissen Sie wie schnell ein Flugzeug fliegt? Können Sie sich vorstellen, dass Sie wenn Sie in den Urlaub fliegen ganz entspannt in einem Metallrohr sitzen, dass mit ca. 800km/h durch die Luft fliegt? Wo Sie sich auf der Autobahn schon bei 200km/h unwohl fühlen. Während des Fluges fällt Ihnen das gar nicht auf. Nur beim Start und bei der Landung merken Sie die Geschwindigkeit und da sind Sie im Verhältnis langsam.

So können Sie sich auch den erlebten Stress vorstellen.

Auch Sie kennen bestimmt jemanden, der auf allen Hochzeiten tanzt, der überall mit anpackt und dazu noch ein ausgefülltes Privatleben hat und dabei total entspannt wirkt. Wahrscheinlich ist er es auch! 

Wie bei der Geschwindigkeit im Flugzeug ist es auch bei Stress so, dass man ihn erst wahrnimmt, wenn man einen Bezugspunkt hat, der anders ist. Wenn Sie zum Beispiel in einer Firma sind, in der grundsätzlich jeder viel zu tun hat und einfach alle, ohne zu jammern, arbeiten, kommt ihnen eine hohe Arbeitsbelastung völlig normal vor.

 

Eine hohe Arbeitsbelastung muss also nicht per se zu Stress führen.

Stress entsteht dann, wenn man zum Beispiel 

  • zu wenig Zeit für neue Aufgaben hat. Man muss dann die Komfortzone des Bekannten verlassen und sich in die Lernzone begeben. Hier fühlt man sich aber nur wohl, wenn man Zeit und Raum hat das Neue zu ergründen, ist der Zeitdruck zu hoch, gerät man in die Panikzone und kann die Aufgabe nicht lösen. Sie ist im Bezug zum Bekannten zu schwierig.
  • wenn man sich mit dem Ziel nicht identifizieren kann. Vorgegebene Ziele, die man nicht in Bezug zu den eigenen Werten setzen kann, machen unsicher und Zweifel an Sinn und Erreichbarkeit kommen auf. Man muss viel mehr Energie dafür aufwenden, als für selbstgewählte Ziele.
  • wenn man auf der Beziehungsebene ungeklärte Konflikte hat. Beziehung schlägt Sache! Ein schwelender Konflikt zwischen Kollegen bringt deswegen Stress, weil man sich neben der sachlichen Problemösung der Aufgaben zusätzlich Gedanken um den sozialen Konflikt macht, das ist eine zusätzliche Belastung. 

Um hohe Arbeitsbelastungen als positive Herausforderungen wahrzunehmen, muss also der Rahmen als Bezugspunkt stimmen und frei von Konflikten sein. 

 

Durch eine gute Planung und Strukturierung des Arbeitsalltags können Sie sich Raum für neue Aufgaben schaffen. Werden Sie sich Ihrer innern Werte bewusst und versuchen Sie Ihre Ziele damit in Einklang zu bringen, oder passen Sie Ihre Ziele an. Klären Sie soziale Konflikte umgehend, wenn Sie entstehen.

 

Fliegen Sie doch einfach entspannt mit 800km/h durch Ihren Arbeitsalltag! Wenn Sie es richtig machen, macht es sogar Spass!

 

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