Vorbereitung ist Wertschätzung

Ist Ihnen das auch schon mal passiert: Sie sind zu einem Gespräch eingeladen und der Gesprächspartner bietet Ihnen gleich am Anfang ihren Lieblingstee an. Mit den Worten: " Ich weiss, dass Sie diesen Tee sehr gerne trinken." Wie haben Sie sich da gefühlt? Toll, oder? Da denkt man doch: "WOW!" und fühlt sich gleich viel wohler. Nun muss es ja nicht unbedingt der Lieblingstee sein, es kann auch das Wissen um den geliebten Hund oder das ausgeübte Hobby sein.

Wie können Sie das als Führungskraft nutzen und welchen Vorteil bringt das? Genau wie Sie sich wohler fühlen, wenn Ihnen Ihr Lieblingstee serviert wird, fühlt sich auch Ihr Mitarbeiter wohler, wenn Sie seine persönliche Situation berücksichtigen. Nicht jeder Mitarbeiter führt gerne ein Gespräch mit seinem Vorgesetzten, viele Menschen haben davor ein bisschen Lampenfieber. Wenn Sie nun also ein Gespräch mit einem Mitarbeiter führen wollen, sei es ein Zielgespräch oder vielleicht auch ein Kritikgespräch, dann sorgen Sie dadurch, dass Sie sich für den Mitarbeiter interessieren für eine entspannte Stimmung. Seien Sie allerdings Vorsichtig und dringen Sie nicht zu tief in das Privatleben ein, sonst könnte das gute Gefühl schnell umschlagen.

Noch wichtiger ist es sich auf beruflicher Ebene vorzubereiten. Nehmen Sie sich Zeit für die Vorbereitung. Überlegen Sie gut, an welchen Projekten hat der Mitarbeiter in der letzten Zeit  gearbeitet und was ist wirklich gut gelaufen. Es ist nur menschlich, dass wir die Dinge die funktionieren schnell vergessen, da es ja nichts Auffälliges daran gibt. Aber jetzt ist der Zeitpunkt darüber nachzudenken, damit Sie die positiven Dinge Ihrem Mitarbeiter gegenüber auch erwähnen können. Das zeigt dem Mitarbeiter, dass Sie sich mit seiner Arbeit beschäftigen und er nicht nur ein Rädchen im System ist. Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, dass sie wertvoll sind, dann wird auch die möglicherweise anstehende Kritik positiver aufgenommen. Achten Sie dabei darauf wirklich konkret zu sein und die positiven Dinge genau zu benennen. Leeres Lob ist nicht motivierend. 

Auch bei der Kritik ist es wichtig, dass Sie sich genau mit der Situation auseinandersetzen und die kritischen Punkte exakt benennen können. Das zeigt dem Mitarbeiter, dass Sie sich für Ihn interessieren und drückt Ihre Wertschätzung aus.

Und mal ganz ehrlich, mögen wir es nicht alle, wenn sich jemand für uns interessiert und sich für uns Zeit nimmt? Das macht uns zufrieden! 

Sorgen Sie für zufriedene Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen!

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