Vom Ich und Wir

Dass wir als Führungskräfte unseren Kopf hinhalten sollen, wenn etwas schief läuft, und die Leistung dem Team zuschreiben sollen, wenn es gut läuft, ist schon ein alter Hut. Das kommt nicht bei jeder Führungskraft gut an. Schliesslich bekomme ich, wenn man es oberflächlich betrachtet, von allem nur das Schlechte! Werden Fehler gemacht bin ich schuld und werden Erfolge gefeiert, sind es die der Anderen. 


Da fragt man sich doch: "Was habe ich davon?" 

Kurz gesagt: Zufriedene und leistungsfähige Mitarbeiter! 

 

Das ich Fehler auf mich nehme, bedeutet, dass ich nach Aussen hin meine Mitarbeiter in Schutz nehme und intern trotzdem nach den Ursachen suche. Meistens ist es ja so, dass Fehler nicht durch einen Einzelnen verursacht werden, sondern ganz oft Fehler im System sind. Und für das System bin ich als Führungskraft verantwortlich. Ich habe die Verantwortung dafür, meine Mitarbeitern die nötigen Bedingungen zu schaffen, damit sie möglichst reibungslos arbeiten können! 

Es gibt noch einen Grund sich bei Fehlern vor die Mitarbeiter zu stellen: Die Mitarbeiter fühlen sich in einem geschützten Raum, haben Vertrauen zu ihrer Führungskraft und trauen sich auch mal schwierige Aufgaben in Angriff zu nehmen!

Der gleiche Grund gilt dafür, dass Erfolge ganz den Mitarbeitern gehören! 

Als Führungskraft habe ich nur die Bedingungen geschaffen und vielleicht ab und zu in die richtige Richtung geschubst. Aber die Hauptaufgaben sind durch die Mitarbeiter erfüllt worden, sie haben den Knochenjob gemacht. Deshalb gehört ihnen der Erfolg! Lassen Sie den Erfolg ganz im Mitarbeiterteam und Sie werden sehen, dass die Mitarbeiter sich zu höheren Aufgaben aufmachen und noch mehr Leistung erbringen.

 

Achten Sie auf Ihre Mitarbeiter und Sie werden feststellen, dass Sie sowohl in der einen als auch in der anderen Situation den Respekt und das Wohlwollen Ihres Teams bekommen und das ist mehr als man als Führungskraft erwarten kann!